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Depression

Saisonale Abhängige Depression (SAD)

Donnerstag, 19. Januar 2017 - 12:44

Es ist wieder soweit: Die dunkle Jahreszeit schlägt uns aufs Gemüt. Manche von uns leiden am Winterblues und damit kann diese Affektive Störung oder auch saisonal abhängige Depression (SAD) genannt, unser Leben lahm legen.

Der Januar in Erlangen wirkt im Moment wie ein trübsinniges Einheitsgrau. Menschen, die mittlerweile vertraut mit Ihrer Reaktion auf diese Jahreszeit sind, haben sich Speziallampen besorgt, um diesem Phänomen entgegen zu wirken. Die Betroffenen lassen sich dann von diesen Lampen, die mit mindestens 10 000 LUX ausgestattet sind, beim Frühstück und/oder Abendbrot mindestens für ein halbe Stunde beleuchten. Auch von einer Vitamine D Einnahme versprechen sich viele Klienten eine Besserung Ihrer Symptome. Dies bedarf allerdings der Abklärung durch den Hausarzt.

Die dunkle Jahreszeit trübt bei vielen Menschen die Stimmung und gehört so zum Leben dazu und ist noch nicht als Krankheit einzustufen. Wir alle unterliegen biologischen und evolutionären Mechanismen, die uns suggerieren im Winter alles etwas langsamer angehen zu lesen, mehr zu schlafen und etwas mehr Zeit in „unserer Höhle“ zu verbringen, so wie es unsere steinzeitlichen Vorfahren schon gemacht haben. Dies ist noch kein Anlass zur Sorge. Aber manche von uns trifft so ein Winterblues auch schon etwas mehr.  Wenn man Abends das Gefühle hat nicht mehr zu wollen, weil ALLES zu viel ist und ALLES keinen Sinn mehr macht, dann geht das über eine Stimmungsschwankung hinaus. Bei solchen massiven Gefühlen können auch komorbidäre Störungen vorliegen, wie zum Beispiel ein Erschöpfungssyndrom oder eine Angststörung.

Wie unterscheidet sich eine saisonale von einer „echten“ Depression?
Menschen mit einer echten Depression leiden an Appetitlosigkeit und können oft nicht schlafen. Im Gegensatz dazu haben Winterblues-Kranke ein erhöhtes Schlafbedürfnis und Heißhungerattacken, insbesonder auf Süßes. Viele typische Anzeichen der beiden Leiden gleichen sich jedoch, wie zum Beispiel die Freud-/ und Antriebslosigkeit. Betroffenen fällt es schwer sich zu etwas aufzuraffen. Das gilt sowohl für den beruflichen als auch den privaten Bereich. Oft fühlen sich Betroffene schon morgens wie gelähmt. Das Aufstehen und der Weg zur Arbeit erscheinen wie ein unüberwindbarer Berg. Dazu können Konzentrationsstörungen, Libidoverlust und/oder sozialer Rückzug kommen,

„Morgens ist es am schlimmsten, gegen Mittag bessert sich die Stimmung meist ein wenig und verschlechtert sich am Abend wieder“, berichten viele Klienten. In ganz schweren Fällen schaffen es die Betroffenen nicht mehr einer geregelten Arbeit nachzugehen. Alles erscheint immer schwerer. Leider hören dann die Betroffenen oft Kommentare wie „Reiß dich zusammen!“. Solche Aussagen sind extrem kontraproduktiv, weil die Betroffenen schon ihre gesamte Energie dafür benötigen, überhaupt aufzustehen. Als Konsequenz auf solche Vorwürfe ziehen sich die Betroffenen ganz zurück und meiden Angehörige und Freunde. Der soziale Rückzug drückt dann die Stimmung zusätzlich und es beginnt eine Abwärtsspirale.

Ob Sie nun an einem Stimmungstief, an einem Winterblues oder an einer echten Depression leiden können Sie am Besten klären, wenn Sie sich von einem Fachmann beraten lassen. Eine Verhaltenstherapie wäre dann, von Seiten der Psychologie her, das Mittel der Wahl.

Ihre Beate Landgraf


To smoke or not to smoke: The female perspective

Samstag, 26. April 2014 - 17:12

Over the last 50 years, tremendous societal changes in regard to gender role distribution occurred. The change had positive and negative effects on its individuals and also brought new challenges to the field of psychology. One of the challenges is to stay away from cigarettes being female. Here, two explanations are given to understand why there is a link between smoking and gender from the biopsychosocial perspective. Next, behaviours like why some young women start smoking, continue smoking, and stop smoking are analysed.

Gender role differences start during childhood and the polarization between being a boy or a girl seems to be strongest then. One of the explanations why women are more endangered to start and continue to smoke is due to societal changes like emancipation (being cool and manlike), increased gender related advertising, and socio-economic status during childhood. For example, researcher figured that high correlations between childhood socio-economic status (which involves the level of education), role modeling (smoking mother) and the persistence of smoking exist. One other study discovered that to start and to continue to smoke is comorbid to depression. Depression may lead to self-medication to feel better that may lead to substance abuse like smoking to numb the emotions. Another study identified a strong interrelationship between smoking and personality, which seems to be genetic. In sum, from the biopsychosocial perspective to start and to continue smoking may be influenced by all approaches simultaniously because like for any other human behaviour many factors come together and are intertwined.

In conclusion, there is some difference between man and woman in regard to start, to continue or to stop smoking. One certain perspective of the biopsychosocial model may not exclusively explain those differences. On the contrary, it may be concluded that some factors are more prevalent than others, but still influence each other and are intertwined. Another important factor that influences women to smoke comes from the cultural perspectives and explains why the rate of women smokers is higher in high-income countries like the United States or most countries of Europe than in low- and middle income countries like China and Argentina. Besides the socio-economic status of those countries, cultural gender role differences about the acceptance of woman who smoke is another influencing factor. Here, collectivist and traditional environments influence women’s smoking behaviour as well. Thus, be aware of influencing factors and don’t even start.

Beate


Die Depression

Sonntag, 25. März 2012 - 20:56

Welche Beschwerden können auftreten?

Neben Gefühlen der Traurigkeit, Lustlosigkeit und Antriebsminderung können Depressionen auch mit einer Reihe anderer Symptome einhergehen. Diese können sein:

leichte Ermüdbarkeit
Ein-/Durchschlafstörungen
Konzentrationsschwierigkeiten
Gedächtnisstörungen
Schuldgefühle
Ängste
Appetitlosigkeit
innere Unruhe
Grübelneigung
vermindertes Selbstwertgefühl
Gefühle der Hoffnungslosigkeit bis hin zu Suizidgedanken
körperliche Beschwerden Hier weiterlesen »


Bipolar Mood Swings

Montag, 14. November 2011 - 10:15

Bipolar people suffer from extreme mood swings that veer between moments of emotional highs and euphoria to deep depression. In the new study, researchers from the Universities of Manchester and Lancaster in the United Kingdom followed 50 bipolar patients for a month, studying how they think and act.

It seems, that clients who are consciously aware about their mood swings feel that they could manage their moods. And it is even possible to predict future mood swings in bipolar clients by monitoring their thoughts and behavior.

Clients who believe extreme things about their moods like that their moods were completely out of their own control or that they had to keep active all the time to prevent becoming a failure, developed more mood problems in a month’s time. But, on the contrary, clients with bipolar disorder who could let their moods pass as a normal reaction to stress or knew they could manage their mood fared well a month later.

Talking therapies like CBT (cognitive behavioral therapy) aim to help patients to talk about their moods and change their thinking about them to reduce or even avoid further bipolar mood swings.

Beate Landgraf


Habe ich eine Depression?

Sonntag, 19. Juni 2011 - 14:00

Was ist eine Depression?

Eine Depression ist nicht nur das Gefühl von Traurigkeit. Menschen, die unter einer Depression leiden verspühren ein Desinteresse und Vergnügen an den normalen täglichen Aktivitäten, auffallenden Gewichtsverlust oder Gewichtszunahme, Schlaflosigkeit oder ein übertriebenes Schlafbedürfnis, einen Mangel an Energie, die Unfähigkeit sich zu konzentrieren, ein Gefühl der Wertlosigkeit oder ein intensives Schuldbewusstsein und wiederkehrende Gedanken über den Tod oder Suizid. Die Depression ist die am häufigsten vorkommende psychische Störung. Glücklicherweise ist die Depression behandelbar. Eine Psychotherapie kann dazu beitragen, dass Sie wieder gesund werden. Hier weiterlesen »


 

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