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Phobie

EMDR als Mittel der Wahl nicht nur bei Traumatisierungen

Sonntag, 30. September 2018 - 18:57

Das Acronym EMDR steht für „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“ und bedeutet eine Neubearbeitung und Desensibilisierung von Traumata mit Hilfe von Augenbewegungen.

EMDR wurde 1987 von der Psychologin Dr. Francine Shapiro in Kalifornien entwickelt und wird seit Mitte der 90er Jahre erfolgreich in der Traumatherapie eingesetzt. Durch die Augenbewegungen wird eine bilaterale Stimulation der beiden Gehirnhälften verursacht und dadurch ein Verarbeitungsprozess der Traumata in Gang gesetzt. Dazu werden beide Gehirnhälften vorher in Bezug auf ein traumatisches Ereignis aktiviert und synchronisiert, wodurch kognitive, emotionale und körperreaktive traumatische Erlebnisse verarbeitet werden können. Meist sind Traumata in Erinnerungsnetzwerken des Gehirns unvollständig integriert und blockieren somit die Aufarbeitung. Mit Hilfe von EMDR können „eingefrorene“ Traumata aufgelöst werden, um eine Entlastung auf der Empfindungs- und Gefühlsebene zu erreichen.

Durch die ressourcen-orientierte Methode EMDR werden nicht nur Entwicklungs-und Selbstheilungsprozesse in Gang gesetzt und damit eine beschleunigte Verarbeitung belastender Trauma-relevanter Erinnerungen ermöglicht, sondern auch eine Neubewertung des Erlebnisses sowie eine veränderte Einstellung zu sich selbst und den eigenen Ressourcen gefunden.

EMDR kann aber nicht nur bei traumatischen Erfahrungen oder posttraumatischen Belastungsstörungen, wie z.B. durch Unfälle, sexuelle Übergriffe oder Missbrauch zum Einsatz kommen, sondern hat sich auch bei der Anwendung bei Phobien, Angst-und Panikstörungen, Allergien, psychosomatischen Beschwerden, Schmerzzuständen, Schlafstörungen und Leistungsblockaden als erfolgreiches Hilfsmittel bewährt.

Sollten Sie Fragen dazu haben, dann dürfen Sie mich gerne kontaktieren.

Ihre Beate Landgraf


Hundeangst oder -phobie? – Das muss nicht sein!

Mittwoch, 07. November 2012 - 18:02

Respekt ja, Angst oder Phobie, nein, das müssen Sie nicht erdulden. So wie Sie gelernt haben, Angst zu empfinden, so können Sie auch lernen diese Angst auszuhalten damit Sie wieder in einen gesunden Respekt umgewandelt werden kann. Die Phobie ist eine subjektive empfundene Angst vor Objekten (Tieren) oder Situationen. Diese Angstgefühle können sich so steigern, dass es sogar zu einer Panikattacke kommen kann. Symptome wie Atemnot, Schweißausbrüche, Herzrasen, Zittern, weiche Knie, Schwindelgefühle bis hin zur Ohnmacht und Übelkeit können dabei auftreten.

Dies muss nicht sein, lassen Sie sich helfen durch einen erfahrenen Therapeuten, der mit Ihnen die Ursachen und Ausprägungen Ihrer Ängste oder Phobie bespricht und Ihnen hilft diese wieder los zu werden. Je nach Ursache und Ausprägung wird dann das für Sie richtige Therapieverfahren gewählt. Es hat sich bewährt neben der Psychotherapie auch eine Konfrontation in der Realität durchzuführen. Dazu bietet Ihnen die Hundeschule von Frau Sonja Jesenik (www.hundeschule-jesenik.de) Gelegenheit, um Ihre neu gewonnen Fähigkeiten um zusetzten und zu vertiefen.

Ihre Beate Landgraf


 

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